<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071</id><updated>2011-07-07T17:54:00.869-07:00</updated><title type='text'>Konkursverschlepper-Watchblog</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>21</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-1542839913089377734</id><published>2009-08-16T02:06:00.001-07:00</published><updated>2009-08-16T02:10:27.969-07:00</updated><title type='text'>Zufälle gibts</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 10"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 10"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOCUME%7E1%5CAlex%5CLOCALS%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wer glaubt eigentlich an den Zufall? War es ein Aussetzer, der den Thüringer Ministerpräsident Althaus dazu brachte, eine Debatte um die Abschaffung des Solidarbeitrags zur Einkommenssteuer zu beginnen, die dann zwei Tage später durch eilige Dementi vorläufig beendet wird. Nun: Es handelte sich um ein Wortlautinterview. Solche Interviews werden nicht einfach ins Mikro diktiert und dann gedruckt. Der Text wird vor Veröffentlichung immer zur Autorisierung an den Interviewten gegeben. Diese Autorisierung nimmt natürlich nicht Althaus selbst vor sondern ein Pressereferent, der qua Ausbildung und Praxis weiß, welche Äußerung welche Wirkung hat und im Zweifelsfall seinen Herrn und Meister darauf hinweist. Und glaubt eigentlich irgendjemand, dass der Stab um Herrn Guttenberg nicht wüsste, was sein „industriepolitisches Gesamtkonzept“ für Debatten bewirken würde? Zufall? Fehlanzeige! Warum also dann diese Aneinanderreihung von Debatten, die vordergründig zu überhaupt nichts führt und gerade den aufmerksamen Leser einigermaßen ratlos zurück lassen. Die Antwort: Es geht gar nicht um die aufmerksamen Betrachter.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Um zu verstehen, warum und wie diese Debatte geführt wird, lohnt ein kleiner Exkurs zum Charakter von Öffentlichkeit, speziell in Wahlkampfzeiten. Am besten stellt man sich Wahlkämpfe als ein gigantisches Gespräch vor den Augen und Ohren der Wähler vor. Die Botschaften und Geschichten, die in diesem Gespräch, das sich aus vielen kleineren Gesprächen zusammensetzt, produziert und verfestigt werden, sind selten oder sogar nie diejenigen, die an der Oberfläche brodeln. Klipp und klar: Weder geht es Herrn Althaus um die Abschaffung des Solidarbeitrags oder überhaupt um die Senkung der Steuerlast für Durchschnittsverdiener, noch geht es Herrn Steinmeier um die Schaffung von vier Millionen neuen Jobs oder gar Vollbeschäftigung. Es geht allein um die Debatten und die Geschichte, die im Kopf der Zuhörer durch das Lauschen am Dauerrauschen entstehen soll. Es geht um die Herstellung und Verfestigung von Selbstverständlichkeiten. Selbstverständlichkeiten können die Dinge sein, die die meisten Menschen ohnehin glauben: Geschichten, die auf solchen Selbstverständlichkeiten aufbauen, sind die besten und glaubwürdigsten. Selbstverständlichkeiten können aber auch die Dinge sein, die sich aus der vermeintlich kritischen, aber eben oberflächlichen und ohne Hintergrundwissen erfolgenden Interpretation des Dauerrauschens ergeben. Aus solchen Selbstverständlichkeiten lassen sich Wahlentscheidungen viel wirksamer ableiten als lediglich aus bloßen Wahlaufforderungen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nehmen wir ein Beispiel: 9 von 10 Menschen halten es für eine Selbstverständlichkeit, dass sie nach der Wahl betrogen werden. Das entspricht ihren alltäglichen Erfahrungen der letzten Jahre. Politiker haben hierzulande das Image von Trickbetrügern, und das, man muss es leider so sagen, oft zu Recht. Eine Geschichte, die diese Selbstverständlichkeit aufgreift, ist äußerst glaubwürdig. Und das ist das Kernproblem der SPD dieser Tage. Sie hat den Wahlbetrug mit Ansage seit 1998 in Bund und Ländern zum System gemacht. Es ist ein leichtes für politische Gegner, Geschichten zu erzählen, die darauf aufbauen und das Label „unglaubwürdig“ immer stärker verfestigen. Dann helfen auch wirklich gute Ideen nicht, und der „Deutschlandplan“ ist, wenn man sich allen PR-Klimbim wegdenkt, tatsächlich zumindest keine so schlechte Idee wie die Agenda 2010 oder die Rente ab 67 und stellt die richtige Frage in den Mittelpunkt des politischen Handelns der nächsten Jahre. Warum? Weil die Menschen es nicht glauben. Das Problem der SPD ist ziemlich einfach und niederschmetternd: Die Selbstverständlichkeiten, die die Menschen über diesen Laden im Kopf haben, sind mit den Begriffen: Wahlbetrug, Intrigantenstadl, Zerrissenheit, Unglaubwürdigkeit, auf dem absteigenden Ast etc. noch freundlich umschrieben. Es gibt einfach keine richtige Geschichte, die zu erzählen ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Als zweites Beispiel kann man die oben erwähnte Steuerdebatte in der Union nehmen. Durch die Aneinanderreihung von Vorstößen soll schrittweise bei den Menschen Selbstverständlichkeit produziert werden. Die Geschichte, die so für den oberflächlichen Zuhörer (und aus solchen besteht fast die Gesamtheit der Wählerschaft) erzählt wird, lautet in etwa folgendermaßen: Wenn die Unionspolitiker könnten wie sie wollten, dann würden sie die Steuern senken. Sie können aber nicht, und deshalb bleibt schlimmstenfalls alles wie es ist. Und genau das ist das einlullende Trallalla, mit dem man die Wähler bis zum Wahltag schaukeln will. Das ist natürlich Quatsch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:webdings;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:webdings;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Im Kern, da sollte sich niemand Illusionen machen, steht im Programm von Union und FDP exakt dasselbe, wie im Jahr 2005. Die handelnden Personen sind dieselben, die Rahmenbedingungen für eine deutsche „Schock-Therapie“ nach neoliberalem Muster sind so gut wie nie. Was uns erwartet, wenn dieses Kalkül aufgeht, ist entsprechend gruselig. Der Tag, wo Merkel, Westerwelle und leider auch Steinmeier und Co. wirklich so können, wie sie wollen, naht unaufhaltbar. Es ist der 28.September, und dann wird gnadenlos die Rechnung präsentiert werden. Zahlen werden die kleinen Leute.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-1542839913089377734?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/1542839913089377734/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/08/zufalle-gibts.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/1542839913089377734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/1542839913089377734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/08/zufalle-gibts.html' title='Zufälle gibts'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-6309588700391425105</id><published>2009-08-14T08:14:00.000-07:00</published><updated>2009-08-14T08:31:01.841-07:00</updated><title type='text'>"Rallye" oder "leichtes Minus"</title><content type='html'>Den Unterschied macht derzeit oft nur ein Plus oder Minus. Ein Prozent nach oben an den Aktienmärkten heißt "Boom", "Euphorie" oder "Rallye", ein Prozent nach unten heißt dagegen "Pause", "technische Korrektur" oder "Gewinnmitnahme". So zum Beispiel heute. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (17:15) hat der Dow Jones Index rund 1,5 Prozent verloren. Die Meldung auf n-tv.de dazu lautet: &lt;a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/US-Boersen-leicht-im-Minus-article461494.html"&gt;"US-Börsen leich im Minus"&lt;/a&gt;. Als gestern die japanischen Aktienindizes um 0,8 bzw. 0,9 Prozent stiegen meldete n-tv.de: &lt;a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Asiens-Maerkte-gut-erholt-article459488.html"&gt;"Asiens Märkte gut erholt"&lt;/a&gt;. Nun wird niemand ernsthaft aus kurzfristigen Börsenentwicklungen mittelfristige Konjunkturprognosen ableiten wollen, außer deutschen Wirtschaftsjournalisten natürlich. Aber diese kleine Beobachtung spricht doch für die Richtigkeit der These, dass die Schrreiberlinge im deutschen Blätterwald derzeit dazu neigen, eine rosarote Brille über alle Wirtschaftsnachrichten zu legen. Mal sehen, ob das nach dem 27.September auch noch so ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-6309588700391425105?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/6309588700391425105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/08/rallye-oder-leichtes-minus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/6309588700391425105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/6309588700391425105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/08/rallye-oder-leichtes-minus.html' title='&quot;Rallye&quot; oder &quot;leichtes Minus&quot;'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-4721349595576463611</id><published>2009-08-13T12:37:00.000-07:00</published><updated>2009-08-13T13:23:08.185-07:00</updated><title type='text'>Stagnation nach historischem Einbruch</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_2jj1BdiWhxY/SoRrouA4gSI/AAAAAAAAAVQ/HoswkV5_7Gc/s1600-h/Pr%C3%A4sentation1.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_2jj1BdiWhxY/SoRrouA4gSI/AAAAAAAAAVQ/HoswkV5_7Gc/s320/Pr%C3%A4sentation1.gif" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369535003023147298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das wäre die zutreffende Meldung zu den heute veröffentlichten Konjunkturdaten des Statistischen Bundesamts. Aber wir sind im Wunderland. Und deshalb meldet der deutsche Blätterwald wieder mal den Beginn des Aufschwungs. Vom "Ende der Rezession" ist allenthalben die Rede, obwohl das nach den Regeln der Wirtschaftsstatistik erst nach zwei aufeinanderfolgenden Wachstumsquartalen zulässig wäre. Den Vogel schießt wieder einmal die FTD ab, die ernsthaft meldet, die Deutsche Wirtschaft &lt;a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Wachstum-Deutsche-Wirtschaft-startet-durch/553406.html"&gt;starte durch&lt;/a&gt;, und für 2010 ein Wachstum von mehr als drei Prozent prognostiziert. Aber sei es drum. Was von derlei Gefasel zu halten ist, zeigt ein etwas längerfristiger Vergleich. Nebenstehend ist die kalender- und saisonbereinigte Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts seit dem Jahr 2002. Das Jahr 2000 markiert dabei den Wert 100. Werfen wir zunächst einen Blick auf das Jahr 2005. Zwischen dem 4. Quartal 2004 und dem 4. Quartal 2005 stieg der Wert von 101,8 auf 103,5. Nicht viel aber immerhin ein konstanter Anstieg. Kann sich noch jemand an das Blätterrauschen des Jahres 2005 erinnern. Damals ging täglich die Welt unter. Der Bundespräsident verkündete eine "Staatskrise". Die Wirtschaft stand am Abgrund. Deutschland ächzte im "Reformstau". Ein "Jobgipfel" jagte den anderen, eine "Reform" die nächste. Was meldete damals eigentlich das Statistische Bundesamt? Nicht viel. In einer dürren &lt;a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2005/08/PD05__329__81,templateId=renderPrint.psml"&gt;Mitteilung&lt;/a&gt; war von einem unveränderten Bruttoinlandsprodukt im Vorquartalsvergleich die Rede. Der aus heutiger Sicht potenziell euphorisierende Anstieg um 1,5 Prozent auf Jahressicht tauchte gerade mal am Rande auf. Heute jubelt die Presse darüber, dass nach fünf Minus-Quartalen erstmals kein weiterer Einbruch gemeldet wird. Ob diese statistischen Daten Bestand haben, wird man sehen. Was sie wert sind, ebenfalls. Bemerkenswert ist aber, mit welcher Ignoranz heute wie vor vier Jahren Nachrichten ignoriert werden, die nicht in das Deutungsmuster passen. Heute hätte man auch melden können, dass der US-Einzelhandelsumsatz trotz der US-Version der Abwrackprämie um 0,1 Prozent gesunken ist (entgegen allen Erwartungen von "Experten"). Heute hätte man auch zur Kenntnis nehmen, dass Wall Mart zwar seine Profiterwartungen erhöhte, aber dies ausschließlich durch Kosteneinsparungen, d.h. in der Realität Lohnsenkung und Personalabbau, erreicht. Ach übrigens: am 25.8. veröffentlicht das Statistische Bundesamt die revidierten Daten zum zweiten Quartal. Dann kann noch einmal der Aufschwung vermeldet werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-4721349595576463611?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/4721349595576463611/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/08/stagnation-nach-historischem-einbruch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/4721349595576463611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/4721349595576463611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/08/stagnation-nach-historischem-einbruch.html' title='Stagnation nach historischem Einbruch'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_2jj1BdiWhxY/SoRrouA4gSI/AAAAAAAAAVQ/HoswkV5_7Gc/s72-c/Pr%C3%A4sentation1.gif' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-5252567767991323045</id><published>2009-08-11T02:58:00.000-07:00</published><updated>2009-08-11T03:07:40.435-07:00</updated><title type='text'>Eine gute Nachricht</title><content type='html'>Heute jubiliert die &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/08/11/lebensmittel-energie-technik/preise-erstmals-seit-1987-gesunken.html"&gt;BILD-Zeitung&lt;/a&gt; darüber, dass erstmals seit 1987 die Verbraucherpreise sinken. "Eine gute Nachricht für ihr Portemonnaie", heißt es dort. Der Grund: das &lt;a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/08/PD09__295__611,templateId=renderPrint.psml"&gt;Statistische Bundesamt&lt;/a&gt; hat für den Zeitraum Juli 2008 bis Juli 2009 einen Rückgang der Verbraucherpreise um 0,5 Prozent ermittelt. Sicher: das sind kurzfristig wenigstens für diejenigen, die (noch) einen Job und ein stabiles Einkommen haben, keine schlechten Neuigkeiten. Aber mittel- und langfristig scheinen sich doch die Prognosen derjenigen zu bewahrheiten, die für die deutsche Wirtschaft eine massive Deflationsgefahr prognostizieren, also eine Spirale aus Kaufzurückhaltung und sinkenden Preisen. Sinkende Nachfrage heißt im Ergebnis sinkende Produktion und weniger Arbeitsplätze. Wenn der Friseur billiger wird, weil die Menschen weniger zum Friseur gehen oder immer darauf schauen, ob der Haarschnitt nicht irgendwo noch billiger zu haben ist, dann ist das zumindest für eine Gruppe von Menschen schlecht: die Friseure. Aber halt, da habe ich mich doch glatt in den Untiefen der Wirklichkeit verirrt. Deshalb ein dreifaches Hurra auf die sinkenden Preise!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-5252567767991323045?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/5252567767991323045/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/08/eine-gute-nachricht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/5252567767991323045'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/5252567767991323045'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/08/eine-gute-nachricht.html' title='Eine gute Nachricht'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-4276653698817180233</id><published>2009-07-30T02:40:00.001-07:00</published><updated>2009-07-30T02:41:21.561-07:00</updated><title type='text'>Besser als erwartet</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_2jj1BdiWhxY/SnFqsmPR9vI/AAAAAAAAAU4/l42FyCdKq1Y/s1600-h/CropperCapture%5B4%5D.Bmp"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 126px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_2jj1BdiWhxY/SnFqsmPR9vI/AAAAAAAAAU4/l42FyCdKq1Y/s200/CropperCapture%5B4%5D.Bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364185945586398962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wenn man es nicht besser wüsste, müsste man meinen, dass irgendwo ein finsteres Gremium der Chefredakteure beschlossen hat, die Wirtschaftskrise zu verbieten. Bemerkenswerte Blüten der Einfalt treibt die "Hurra-alles-nicht-so-schlimm"-Hysterie in der Provinzpresse. Die Mainpost (siehe Bild) befragt ihre Leser online ernsthaft, ob sie schon etwas vom "Aufschwung" merken. Rund 71 Prozent haben bislang geantwortet, sie würden nichts vom Aufschwung &lt;a href="http://www.mainpost.de/_/tools/tedstat.html?_CMELEM=5223387"&gt;merken&lt;/a&gt;. Das verstehe ich ja nun gar nicht. Aber im Ernst: Viele deutschen Zeitungen haben immer weniger mit der Realität zu tun und schreiben jeden Tag tapfer weiter, dass alles nicht so schlimm sei, jedenfalls "besser als erwartet". So präsentiert zum Beispiel &lt;a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article4222271/Arbeitslosenzahl-steigt-geringer-als-erwartet.html"&gt;DIE WELT&lt;/a&gt; ihren Lesern die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für den Monat Juli. Die Arbeitslosenzahl sei weniger stark gestiegen "als erwartet", kann man da lesen (von wem eigentlich erwartet?), auf 3,462 Millionen. Der Vergleich mit der "Aktuellen Kamera", die bis zum Ende der DDR tapfer monatlich die Übererfüllung der Pläne in allen Branchen meldete, ist nicht ganz unangebracht. Für die deutsche Arbeitsmarkstatistik gilt inzwischen das Oster-Gesetz (wir finden immer nur die Eier, die wir vorher versteckt haben). Nur ein Beispiel: allein im Mai sind 200.000 Arbeitslose aus der Statistik verschwunden, weil sie von privaten Arbeitsvermittlern betreut werden. Rechnet man alle statistischen Tricksereien (z.B.: ist jemand, der ein Bewerbungscoaching besucht, tatsächlich nicht mehr arbeitslos?) zusammen, dann kommt man auf &lt;a href="http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/tid-15005/arbeitslose-die-versteckten-1-8-millionen_aid_421127.html"&gt;5,32 Millionen Arbeitslose&lt;/a&gt; im Juli (meldet der FOCUS, und das ist kein Kommunistenblatt), da sind noch nicht diejenigen dabei, die unfreiwillig Teilzeit arbeiten oder so prekäre Jobs machen, dass sie nie in der Statistik auftauchen. Auch nicht dabei sind die rund 1,4 Millionen Kurzarbeiter, von denen wohl die meisten arbeitslos wären, wenn sie nicht kurzarbeiten würden. Aber die Meldung "7 MILLIONEN OHNE BESCHÄFTIGUNG" macht sich eben nicht so gut. Aber Verbote helfen nichts. Notgedrungen muss heute auch die deutsche Presse zur Kenntnis nehmen, dass der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau im Monat Juni (in dem ja alle Wirtschaftsbarometer nach oben gingen und alle "Experten" den Aufschwung erwarteten) um fast die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen ist. Aber auch da findet sich sicher morgen ein "Experte", der verkündet, das sei besser als erwartet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-4276653698817180233?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/4276653698817180233/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/07/besser-als-erwartet.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/4276653698817180233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/4276653698817180233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/07/besser-als-erwartet.html' title='Besser als erwartet'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_2jj1BdiWhxY/SnFqsmPR9vI/AAAAAAAAAU4/l42FyCdKq1Y/s72-c/CropperCapture%5B4%5D.Bmp' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-1837628712231181110</id><published>2009-07-27T01:46:00.000-07:00</published><updated>2009-07-27T02:23:00.500-07:00</updated><title type='text'>Zufälle gibts</title><content type='html'>Da staunt der Laie. Ausgerechnet heuteveröffentlicht die GfK Nürnberg ihren neuen Konsumklimabericht und bringt den deutschen Blätterwald zum Jubeln. Der &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638422,00.html"&gt;SPIEGEL&lt;/a&gt; teasert: &lt;em&gt;"Die wirtschaftliche Zuversicht wächst."&lt;/em&gt; Die &lt;a href="http://www.zeit.de/online/2009/31/gfk-konsumklima"&gt;ZEIT&lt;/a&gt; macht aus der von der GfK prognostizierten Steigerung der Bereitschaft von Konsumenten zu größeren Anschaffungen die Schlagzeile: &lt;em&gt;"Deutsche machen trotz Krise große Anschaffungen"&lt;/em&gt;. Das alles hat natürlich überhaupt nichts mit dem heute beginnenden Sommerschlussverkauf zu tun. Zur Erinnerung: das ist dieselbe Gesellschaft für Konsumforschung, die in den letzten beiden Jahren während der Weihnachtszeit über das angeblich blendende Konsumklima berichtete und es der amtlichen Statistik im Frühjahr überließ, die tatsächlichen Umsatzrückgänge im Weihnachtsgeschäft zu verkünden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schauen wir doch einmal kurz hinter die Kulissen der GfK. "Gesellschaft für...", das klingt ja in Deutschland immer irgendwie halbamtlich und seriös, jedenfalls nicht nach kommerziellen Interessen. Soll es in diesem Fall wohl auch, weil es eigentlich anders ist. Die GfK Group ist eines der weltgrößten Marktforschungsunternehmen mit tausenden Mitarbeitern. Hauptaktionär ist der GfK-Verein in Nürnberg. In dessen &lt;a href="http://www.gfk-verein.de/index.php?article=struct_03_&amp;amp;lang=german&amp;amp;f=struct"&gt;Verwaltungsrat&lt;/a&gt; sitzt eine illustre Gemeinschaft von Spitzenfunktionären aus deutschen Unternehmen mit Interessen im Handelsbereich. Und die haben dann wiederum ganz sicher eindeutige Intessen, in welche Richtung die öffentliche Meinung zu beeinflussen ist. Die ständige Wiederholung von Meldungen, dass der tapfere deutsche Konsument der Krise widersteht und kauft, kauft, kauft, ist jedenfalls auffällig genug. Ein kurzer Blick auf die Fakten: der &lt;a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Zeitreihen/WirtschaftAktuell/Einzelhandel/Content100/kums331x12,templateId=renderPrint.psml"&gt;Umsatz&lt;/a&gt; im Einzelhandel lag real im Mai 2009 um 6,5 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2005, als das Land ja nach der offiziellen Märchenerzählung in einer "Staatskrise" steckte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz nebenbei gibt es in der &lt;a href="http://www.gfk.com/group/press_information/press_releases/004383/index.de.html"&gt;Pressemeldung&lt;/a&gt; der GfK auch wirklich hanebüchenen Unsinn zu lesen, etwa den Satz &lt;em&gt;"Nachdem einige Wirtschaftsinstitute ein Ende der ökonomischen Talfahrt signalisieren, schwindet auch bei den Konsumenten der Konjunkturpessimismus." &lt;/em&gt;Offenbar unterschätzt man den deutschen Mediennutzer sträflich. Der liest scheinbar im Durchschnitt eifrig den Wirtschaftsteil einer großen Zeitung und passt, kaum hat er den aktuellen Bericht von ifo, DIW, HWWI, oder wem auch immer gelesen, flugs seine persönlichen Erwartungen an. Für die Verbreitung derartig offenkundigen Unsinns gebührt der PR-Abteilung eine professionelle Rüge.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-1837628712231181110?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/1837628712231181110/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/07/zufalle-gibts.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/1837628712231181110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/1837628712231181110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/07/zufalle-gibts.html' title='Zufälle gibts'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-6095016295155508782</id><published>2009-07-25T15:43:00.001-07:00</published><updated>2009-07-25T15:48:53.485-07:00</updated><title type='text'>Rettung aus China in Sicht?</title><content type='html'>Heute begeistert sich der &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638304,00.html"&gt;SPIEGEL&lt;/a&gt; online an der anziehenden Konjunktur in China und lässt einige Experten vom Ende der Krise und einem bevorstehenden Aufschwung schwadronieren.&lt;br /&gt;Vor ein paar Tagen waren die „chinesischen Währungsreserven“ Thema in den deutschen Medien. Der chinesische Premier Wen Jiabao &lt;a href="http://www.ftd.de/politik/international/:Angst-vor-Dollarschw%E4che-China-geht-auf-weltweite-Firmenjagd/543307.htmlm"&gt;kündigte an&lt;/a&gt;, dass China seine Devisen in Zukunft zunehmend für den Kauf von Firmen im Ausland einsetzen will. Dass möglicherweise das eine mit dem anderen zu tun haben könnte – mit leider unangenehmen ökonomischen Folgen für den Rest der Welt – nein, auf diese Idee kommen die grandiosen Ökonomen in der SPIEGEL-Redaktion nicht. Aber gut. Zählen wir eins und eins stellvertretend zusammen. Die chinesische Führung hat im Verlauf der globalen Wirtschaftskrise eine weitreichende Entscheidung getroffen: die schrittweise Beendigung des globalen Schuldenkarussells, in dem die USA als stetig zunehmender Nettoschuldner mit steigenden Außenhandelsdefiziten saßen, die Schulden vor allem bei den Exportüberschussländern wie China aufnahmen. China flüchtet aus dem Dollar in „reale Werte“, könnte man zusammenfassend sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun darf man sich die „chinesischen Währungsreserven“ nicht als Berg von Dollars in einem Pekinger Keller vorstellen. Diese Reserven sind im Wesentlichen amerikanische Staatsanleihen. Die Kreditaufnahme des amerikanischen Staates funktioniert vereinfacht ausgedrückt so: Auf dem Kapitalmarkt werden amerikanische Staatsanleihen angeboten. Vereinfacht ausgedrückt werden die Marktteilnehmer gefragt: Wer ist bereit, uns die Summe X Dollar zu einem Zinssatz Y für den Zeitraum Z zu leihen? Wenn es klappt, dann leiht jemand den USA die gewünschte Summe und bekommt dafür einen Schuldtitel, eine Anleihe. Das ist eigentlich nichts anderes als ein gigantisches Sparbuch. Unsere Bankguthaben liegen ja auch nicht in den Kellern der Banken herum, sondern die Banken wirtschaften mit dem angelegten (geborgten) Geld, erwirtschaften im besten Fall eine Rendite, von der sie dem Anleger/Sparer seinen Zinssatz zahlen können und den Rest als Gewinn behalten. China und Amerika haben diesen Deal immer wieder im ganz großen Stil gemacht. China hält amerikanische Staatsanleihen in Billionenhöhe, und die galten lange Zeit als bombensicher, schließlich garantiert letztlich der amerikanische Staat, und der geht nicht pleite, dachte man wenigstens lange. Bilanziell sind diese Anleihen jedenfalls die „chinesischen Währungsreserven“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn nun China auf die Idee kommt, mit diesen Währungsreserven etwas anzufangen, dann heißt das zum einen, dass sie materialisiert werden müssen. Amerika muss zahlen. Nun, das muss es sowieso, mag man einwenden. Aber bislang war es eben (wieder vereinfacht ausgedrückt) so, dass China von den Rückzahlungen immer neue Anleihen kaufte und sogar neues Geld für Anleihen in die Hand nahm. Das funktionierte ganz prächtig, weil die Amerikaner von dem staatlich und privat geborgten Geld vor allem importierte Waren kauften. Und wer exportierte diese Waren zu einem wesentlichen Teil? Richtig: China, das so Jahr für Jahr erkleckliche Exportüberschüsse erwirtschaftete. Und von diesem Überschuss kauften die Chinesen amerikanische Anleihen, und der Kreislauf begann von neuem. Immer wieder. Nun ja. Bis jetzt. Die chinesische Ankündigung heißt nämlich nichts anderes, als dass man den amerikanischen Anleihebestand netto reduzieren möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen Worten: China hat sich entschlossen, den Amerikanern die Rechnung für das jahrelange Schuldenmachen zu präsentieren, will aus den Exportüberschüssen heraus und auf einen stärker am Binnenkonsum orientierten Wachstumspfad einschwenken. Nachzuholen gibt es da immer noch genug: sowohl was die Ausstattung mit Konsumgütern als auch was öffentliche Investitionen (z.B. in Gesundheit und Umweltschutz) angeht. Bezahlen sollen diesen Schwenk diejenigen, denen man jahrelang Geld geborgt hat. Das allein wäre noch nicht so dramatisch. Bislang zahlt Amerika seine Anleihen pünktlich. Ganz nebenbei hat das Land aber im Moment eine doch veritable Wirtschaftskrise zu bewältigen, was vor allem mit schuldenfinanzierten „Bailouts“ für den Finanzsektor und Konjunkturprogrammen in dreistelliger Milliardenhöhe passiert. Ein dummer Zeitpunkt für den chinesischen Entschluss. Ausgerechnet jetzt haben die USA eine Menge Schatzbriefe unterzubringen. Sie bieten gute Bedingungen, aber die Chinesen wollen nicht mehr, und auch sonst will oft genug niemand mehr zugreifen, so dass die FED selbst die Anleihen kauft. Das nennt man, wieder richtig: die Notenpresse anwerfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Moment findet all das noch weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zu komplex sind die Zusammenhänge, zu stark der Wille in den neoliberalen Meinungsmedien, die Krise und ihre Folgen klein zu reden, auch und gerade in Deutschland, wo man ja eine schwarz-gelbe Bundesregierung an die Macht schreiben will. Gleichwohl: die Großanleger an den internationalen Finanzmärkten haben längst gemerkt, was da gespielt wird. Sie lesen nicht SPIEGEL ONLINE, wenn sie ihre Anlageentscheidungen treffen sondern kalkulieren Risiko und zu erwartende Rendite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und vielen von ihnen scheint im Moment alles sicherer zu sein als amerikanische Schatzbriefe. Die Rallye an den Aktienmärkten, die wir in den letzten Monaten erlebt haben, kann mit gutem Recht auch als Vorbote einer bevorstehenden Anleihe- und Währungskrise interpretiert werden. Der Run auf Aktien setzte nämlich genau zu dem Zeitpunkt ein, als die amerikanischen Staatsanleihen kaum noch unterzubringen waren. Neben der schon beschriebenen Praxis der FED, amerikanische Schatzbriefe selbst aufzukaufen, gibt es noch eine Reihe von Indizien dafür, dass diese Befürchtung nicht ganz abwegig ist. Der Preis für Gold, das als sicherstes Kriseninvestment gilt, ist nach wie vor sehr hoch. Wenn die Anleger tatsächlich so überzeugt vom bevorstehenden Aufschwung wären, dann würden sie ihre Goldbestände bzw. die entsprechenden Kaufoptionen reduzieren, und der Preis müsste fallen. Tut er aber nicht. Eine weitere auffällige Entwicklung ist der weltweite Aufkauf von Rohstoffen durch China, der ebenfalls auf einen beabsichtigten Abbau des Nettobestands an US-Staatsanleihen hindeutet. Und wie insbesondere die USA die Schulden, die sie jetzt aufnehmen, angesichts der immer prekärer werdenden Finanzlage zurückzahlen wollen, weiß tatsächlich niemand. Der Worst-Case wäre in diesem Szenario eine Herabstufung der Bonitätsbewertungen von US-Schatzbriefen durch eine der großen Rating-Agenturen. Die absehbare Folge wäre dann eine massenhafte versuchte Flucht aus diesen Papieren, die, weil sich kaum Käufer finden werden, in einen gigantischen Wertverfall münden würde. Alle, die dann US-Staatsanleihen halten, müssten dann den Wert ihrer „Reserven“ herabstufen – mit katastrophalen ökonomischen Folgen. Das wäre für einen Privatsparer in etwa so, als ob sein Sparguthaben von heute auf morgen nur noch die Hälfte wert wäre. Ob dann noch der lange beabsichtigte Autokauf realisiert, der dem Freund schon fest versprochene Kredit gewährt oder das fest eingeplante Studium für die Kinder finanziert wird, darf mit Recht bezweifelt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn dieses Szenario eintritt, wäre die Folge ein Beben an den Finanzmärkten, gegen das die Lehmann-Pleite im September 2008 ein sanftes Ruckeln war. Die USA stehen derzeit mit über 11 Billionen Dollar bei aller Welt in der Kreide. Wenn diese „Währungsreserven“ in der Luft hingen, weil  wäre die Folge ein Dominoeffekt, der wahrscheinlich auch Staatsbankrotte nach sich ziehen würde. Und dann würden auch die Anleihen dieser Staaten an Wert verlieren usw. usf.  Das ist ja nun mal was. Erst retten die Staaten die Banken und andere Spekulanten und nehmen dafür riesige Schulden auf. Dann droht ihnen deshalb selbst die Pleite. Man kann sie schon hören, die unbelehrbaren Neoliberalen, die dann von „Staatsversagen“ und „unfähigen Politikern“ reden werden. Aber auch die Banken halten ja genug derartige Staatsanleihen und wären dann von der Pleite bedroht. Aber dort kennt man das ja schon. Vielleicht sind das alles Unkenrufe. Freilich kann man derartiges auch auf &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,637086,00.html"&gt;SPIEGEL ONLINE &lt;/a&gt;lesen, leider eben nur gut versteckt. Einen Bundesschatzbrief kaufe ich deshalb vorerst lieber nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-6095016295155508782?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/6095016295155508782/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/07/rettung-aus-china-in-sicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/6095016295155508782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/6095016295155508782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/07/rettung-aus-china-in-sicht.html' title='Rettung aus China in Sicht?'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-6596292930431324922</id><published>2009-06-22T08:40:00.000-07:00</published><updated>2009-06-22T08:45:14.733-07:00</updated><title type='text'>Schlechte Konjunktur ist gut für die Konjunktur</title><content type='html'>So könnte man auch einen aktuellen Bericht des &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,631769,00.html"&gt;SPIEGEL&lt;/a&gt; überschreiben, der messerscharf analysiert, dass die geschrumpften Inflationsraten gut für die Konjunktur seien. Sinkende Preise als Anreiz zum Kaufen. Verstanden? Klaro. Dass die sinkenden Preise ein Ausdruck von Kaufzurückhaltung sind, kommt den Autoren nicht in den Sinn. Warum auch. Die Parole lautet: Optimismus um jeden Preis. Die Kappelle spielt weiter, auch wenn das Schiff längst Schieflage hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-6596292930431324922?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/6596292930431324922/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/06/schlechte-konjunktur-ist-gut-fur-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/6596292930431324922'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/6596292930431324922'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/06/schlechte-konjunktur-ist-gut-fur-die.html' title='Schlechte Konjunktur ist gut für die Konjunktur'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-1802158883086840583</id><published>2009-06-03T08:58:00.000-07:00</published><updated>2009-06-03T09:12:33.889-07:00</updated><title type='text'>Zahlenspielereien</title><content type='html'>In diesen Tagen lechzt ja alle Welt nach aktuellen ökonomischen Prognosen. Das ist hierzulande nicht anders als auf der anderen Seite des großen Teiches. Dort schreibt heute die &lt;a href="http://www.nytimes.com/2009/06/04/business/economy/04econ.html?_r=1&amp;amp;ref=global"&gt;New York Times&lt;/a&gt;, dass das Wirtschaftsministerium einen Anstieg der Auftragseingänge von April auf Mai um sage und schreibe 0,7 Prozent melde. Experten hatten einen Anstieg um 0,9 Prozent erwartet. Gleichzeitig müssten aber die Zahlen von April revidiert werden. Der Auftragseingang sei von März auf April um 1,9 statt wie zunächst gemeldet um 0,9 Prozent gesunken. Das gibt Anlass zu einer interessanten Rechnung. Nehmen wir an, dass der März-Auftragseingang dem Wert 100 entspricht. Den vorläufigen Zahlen zufolge ging der Auftragseingang im April auf 99,1 zurück. Diese Zahl war die rechnerische Basis für den von den "Experten" vorausgesagten Anstieg im Mai um 0,9 Prozent, was im Ergebnis auf einen Mai-Auftragseingang von 99,992 hinausgelaufen wäre. Die "Experten" erwarteten also für den Mai ein Aufholen der Einbrüche des Aprils. Die Realität war aber, dass der Auftragseingang schon im April nur bei 98,1 lag und auf dieser Basis (nach vorläufigen Angaben) um 0,7 Prozent stieg. Das läuft auf einen Mai-Auftragseingangswert von rund 98,8 hinaus. Die Experten haben sich real also um mehr als einen ganzen Prozentpunkt verschätzt. So viel zum Wert von Prognosen und Voraussagen. Und mal sehen, was diesmal herauskommt, wenn die revidierten Daten Anfang Juli vorliegen. Aber jeden Tag einmal über den Aufschwung reden hilft ja vielleicht auch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-1802158883086840583?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/1802158883086840583/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/06/zahlenspielereien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/1802158883086840583'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/1802158883086840583'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/06/zahlenspielereien.html' title='Zahlenspielereien'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-3896684386145974630</id><published>2009-05-25T13:49:00.000-07:00</published><updated>2009-05-25T14:10:54.651-07:00</updated><title type='text'>V wie Victory</title><content type='html'>Die Financial Times Deutschland weiß es ganz genau: nachdem der IFO-Geschäftsklimaindex nach einem historischen Absturz zum zweiten Mal infolge gestiegen ist, hat die Creme der deutschen Wirtschaftspresse messerscharf analysiert, nun seien die Chancen gut, dass nach dem rasanten Absturz der Wirtschaft noch 2009 ein Aufschwung &lt;a href="http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Deutschland-darf-auf-das-V-hoffen/518368.html"&gt;folge&lt;/a&gt;. V wie: rasant runter und ebenso rasant wieder rauf. So machen sich die Unternehmenslenker morgens beim Frühstück Mut? Wohl kaum. Die Fakten aus einer veränderten Perspektive. Die englische &lt;a href="http://www.ft.com/cms/s/0/824c420e-4908-11de-9e19-00144feabdc0.html?nclick_check=1"&gt;Financial Times&lt;/a&gt; zieht ein vollkommen anderes Fazit aus den Daten und erwartet eine weit bis ins Jahr 2010 andauernde Schwächephase der extrem exportabhängigen deutschen Wirtschaft. Haben die andere Daten? Nein, nur weniger unkritische Journalisten. Ein kleiner Blick zurück hilft auf die Sprünge. "ifo-Index setzt Aufschwung-Signal", so lautete eine &lt;a href="http://www.innovations-report.de/html/berichte/wirtschaft_finanzen/bericht-22870.html"&gt;Überschrift&lt;/a&gt; der Wirtschaftspresse Ende Oktober 2003. Wer erinnert sich an das, was folgte: dramatisch steigende Arbeitslosigkeit, Hartz IV, "Staatskrise" (Horst Köhler 2005), Neuwahlen. Damals stand der ifo-Index übrigens bei aus heutiger Sicht utopischen 92,0 Punkten. Bis dieses "Aufschwungsignal" erscheint, wird es wohl noch eine Weile dauern, und wahrscheinlich treffen eher die Prognosen der Financial Times ein: dramatisch steigende Arbeitslosigkeit und eine aufgrund der Exportabhängigkeit nur langsame Erholung, die zudem wohl noch eine Weile auf sich warten lässt. Bis dahin hilft, ich wiederhole mich: Zeitung lesen, denn der Aufschwung ist wenigstens hier schon da. Wen wundert es da noch, dass der Zeitungsmarkt einbricht?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-3896684386145974630?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/3896684386145974630/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/v-wie-victory.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/3896684386145974630'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/3896684386145974630'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/v-wie-victory.html' title='V wie Victory'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-1087574199685328107</id><published>2009-05-21T02:26:00.000-07:00</published><updated>2009-05-21T02:33:50.122-07:00</updated><title type='text'>Hurra, der Sommer kommt</title><content type='html'>Ein grandioses Beispiel für die verfälschende Einbettung beunruhigender Wirtschaftsnachrichten liefert der SPIEGEL. Der Sommer werde billig, titelte die Online-Ausgabe &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,625984,00.html"&gt;gestern&lt;/a&gt;. Berichtet wurde, dass die Bundesbank für die nächsten Monate mit einem breiten Preisrückgang rechne. Aber nein, eine Deflation, also ein Preisverfall auf breiter Front sei nicht zu befürchten. Nun gut, wenn ich hier melden würde, es sei zwar zu erwarten, dass heute abend die Sonne untergeht morgen die Sonne aufgeht, aber mit einer Dämmerung oder gar einem Einbruch der Nacht auf breiter Front sei nicht zu rechnen, dann wäre das bestenfalls einfältig. Beim SPIEGEL nennt man Meldungen dieser Art Qualitätsjournalismus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-1087574199685328107?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/1087574199685328107/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/hurra-der-sommer-kommt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/1087574199685328107'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/1087574199685328107'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/hurra-der-sommer-kommt.html' title='Hurra, der Sommer kommt'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-6295097272533112439</id><published>2009-05-19T05:06:00.000-07:00</published><updated>2009-05-19T05:27:35.776-07:00</updated><title type='text'>Der Aufschwung kommt, kommt nicht, kommt doch...</title><content type='html'>Heute ist in allen Wirtschaftsspalten Optimismus angesagt. Das Konjunkturbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim ist gestiegen. Zum siebten Mal in Folge. Jetzt kommt der Aufschwung, sagen viele "Analysten" und "Börsianer". Der SPIEGEL schreibt vom &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,625703,00.html"&gt;"Ende des Abschwungs"&lt;/a&gt;. Manche propehzeien schon einen neuen Aufschwung, vielleicht sogar am Ende dieses Jahres. Na also. Es geht doch. Aber fragen wir uns doch mal kurz, was hier eigentlich gemessen wird: die Konjunkturerwartungen der &lt;strong&gt;Anleger&lt;/strong&gt;. Nun, als Anleger hätte ich im Moment auch wenig Sorgenfalten. Denn die vielfältigen Interventionen des Staates hatten ja für sie eine beruhigende Botschaft parat: ihr könnt anlegen, spekulieren und wetten so viel ihr wollt, am Ende holt euch Papa Staat schon irgendwie wieder aus der Patsche. Das ZEW-Konjunkturbarometer spiegelt also in etwa das Gesicht eines Kindes wieder, das eben Riesenmist gebaut und von den Eltern, die fix die Scherben aufkehren, dafür nur ein mildes Lächeln geerntet hat. Hurra, die Party kann weitergehen, und ein paar Deregulierungen des Bilanzrechts sind auch noch rausgesprungen. Aber der Anstieg des ZEW-Barometers hat leider auch einen sehr beunruhigenden Hintergrund. Es werden nämlich &lt;strong&gt;Erwartungen&lt;/strong&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;gemessen. Der mathematische Ausgangspunkt für Erwartungen ist für gewöhnlich und auch hier: die Gegenwart. Und die Einschätzung der Gegenwart im ZEW-Barometer ist leider so schlecht wie noch nie. Der gegenwärtig gemessene Wert lautet -92,8, was schon gefährtlich nahe am theoretischen Tiefpunkt des Barometers bei -100 liegt. Das ZEW-Barometer spiegelt also lediglich die Erwartung wieder, dass es unmöglich so dramatisch schlecht bleiben kann, wie es ist. Und das ist sicher richtig. Denn langfristig wird es auf dieser Basis nicht weitergehen können, weil dann trotz Abbau aller Überkapazitäten das erreichte Wohlstandsniveau einfach nicht mehr zu halten ist. Aber langfristig, Freunde, langfristig sind wir alle tot, wusste schon der alte Keynes, den ich hier gern wieder zitiere. Kurzfristig hilft wohl nur beten und jeden Tag die Zeitung lesen, wo ja zuverlässig drin steht, dass der Aufschwung kommt, egal was draußen passiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-6295097272533112439?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/6295097272533112439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/der-aufschwung-kommt-kommt-nicht-kommt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/6295097272533112439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/6295097272533112439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/der-aufschwung-kommt-kommt-nicht-kommt.html' title='Der Aufschwung kommt, kommt nicht, kommt doch...'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-5189250971120345578</id><published>2009-05-18T03:18:00.000-07:00</published><updated>2009-05-18T03:26:46.621-07:00</updated><title type='text'>Scheitern als Chance</title><content type='html'>Die heutige &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/05/18/kinderkriegen-krise/experte-raet-muettern-zu-babys-kindern.html"&gt;BILD-Zeitung&lt;/a&gt; hat insbesondere für Frauen ein ganz besonderes Krisenrezept zur Hand: Kinderkriegen. Ein Hallenser Wirtschaftsexperte warnt vor einem Rückgang der Erwerbstätigkeit (schön, dass das mal zugegeben wird), was übersetzt heißt: es wird drastisch mehr Arbeitslose geben. Das sollten doch junge Familien nutzen, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Dazu brauche es aber Unterstützung vom Staat, zum Beispiel besseren Kündigungsschutz für den Partner bei freiwilliger Jobaufgabe oder Jobverlust fürs Kinderkriegen. In der Schlussphase der Weimarer Republik begann im Übrigen eine Kampagne gegen das "Doppelverdienertum". Damals wurden insbesondere erwerbstätige Frauen dazu aufgefordert, doch gefälligst den Arbeitsmarkt zu räumen und sich ihren häuslichen Pflichten zuzuwenden.  Es dauert sicher nicht mehr lange, und irgendwer schlägt vor, dass Frauen im gebärfähigen Alter nur dann Anspruch auf Sozialleistungen haben, wenn sie mindestens zwei Kinder haben oder in kurzer Frist schwanger werden. Geschichte wiederholt sich nicht, heißt es ja. Dummheit aber doch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-5189250971120345578?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/5189250971120345578/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/scheitern-als-chance.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/5189250971120345578'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/5189250971120345578'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/scheitern-als-chance.html' title='Scheitern als Chance'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-3901189689077261095</id><published>2009-05-17T11:25:00.000-07:00</published><updated>2009-05-17T12:11:13.686-07:00</updated><title type='text'>Weltspitze (im Absturz)</title><content type='html'>1.200 mittelständische Weltmarktführer tummeln sich in der bundesrepublikanischen Wirtschaft, meldet &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/05/17/deutsche-unternehmen-sind-weltspitze/warum-hat-deutschland-die-nase-vorn.html"&gt;BILD&lt;/a&gt; heute. Und genau deshalb komme die deutsche Wirtschaft auch besser durch die Krise als andere. Mittel- und langfristig, versteht sich. Die momentane Spiegelung der Realität erinnert ein wenig an das Holo-Deck des Raumschiffs Enterprise. Jeden Tag wird alles dafür getan, um die Kulisse aufrecht zu erhalten. Alles ist noch da: der Sozialstaat, die starke deutsche Wirtschaft. Das Problem ist: die Einschläge kommen immer näher. Nun erzählen wir mal die wahre Geschichte. Richtig ist: in Deutschland gibt es eine Menge exportstarke Unternehmen, viele kaum bekannte Weltmarktführer. Diese Unternehmen werden von dem globalen Einbruch der Wirtschaft doppelt hart getroffen. Einmal weil ihre Märkte im Ausland einbrechen und vielerorts auch durch indirekte oder direkte Handelsschranken schwerer zugänglich werden. Zum anderen, weil die notorische Schwäche der Inlandsnachfrage in Deutschland (befördert durch "Reformen", mit denen Löhne, Renten und Sozialleistungen gedämpft oder sogar abgesenkt wurden) auch keine Entlastung aus dem Inlandsgeschäft verspricht. Deshalb hat die deutsche Wirtschaft einen härteren Einbruch zu verkraften als alle anderen wirtschaftlichen Großmächte, mit Ausnahme Japans, das am selben Problemkomplex leidet. Deshalb spricht auch in Wirklichkeit wenig dafür, dass die deutsche Wirtschaft sich kurzfristig wieder erholt. Mittel- und langfristig? Ganz sicher. Die Frage ist nur wann. Denn, wie schon Keynes sagte: langfristig sind wir alle tot.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-3901189689077261095?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/3901189689077261095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/weltspitze-im-absturz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/3901189689077261095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/3901189689077261095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/weltspitze-im-absturz.html' title='Weltspitze (im Absturz)'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-4200535769489632368</id><published>2009-05-15T09:32:00.001-07:00</published><updated>2009-05-15T09:41:29.789-07:00</updated><title type='text'>Optimisten unter sich</title><content type='html'>SPIEGEL ONLINE ist nun auch auf den Zug aufgesprungen. Ja ja. Fast vier Prozent Einbruch des BIP im ersten Quartal, fast sieben Prozent bezogen auf die letzten zwölf Monate. Kein Aufschwung in Sicht. Ach was. Grämt euch nicht! Es gibt allen Anlass zu &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,625148,00.html"&gt;Optimismus&lt;/a&gt;. Sagen die Ökonomen, dieselben übrigens, die diese Krise so grandios vorhergesagt haben (man erinnere sich: noch im September des letzten Jahres galt es unter den üblicherweise in deutschen Zeitungen zitierten "Experten" als ausgemachte Sache, dass die Finanzkrise weitgehend ein amerikanisches Phänomen sei, von der die ach so stabile deutsche Wirtschaft (gestärkt durch "Reformen") weitgehend unberührt bleibe). Nun sagen die Ökonomen ein baldiges Ende der Talfahrt voraus. Valide Belege werden genauso wenig angegeben wie vor 9 Monaten. Ich fasse mal zusammen: sie wissen immer noch nicht genau, was passiert ist, und was weiter passiert, sie haben sich aber inzwischen auf eine gemeinsame neoliberale Sprachregelung verständigt. Ich möchte aus diesem Anlass mal einen weiteren Experten zitieren: "Manche Zeichen deuten darauf hin, daß das Einsetzen der Saisonbelebung zum Ausgangspunkt einer allgemeinen Konjunktur werden wird." Wer das gesagt hat? Reichsarbeitsminister Adam Stegerwald am 11. Februar 1930 in einer &lt;a href="http://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0000/mu2/mu22p/kap1_1/para2_186.html?highlight=true&amp;amp;search=konjunktur&amp;amp;stemming=true&amp;amp;pnd=&amp;amp;start=&amp;amp;end=&amp;amp;field=all#highlightedTerm"&gt;Denkschrift&lt;/a&gt; für die Reichsregierung. Er hatte keine Belege für seine These. Und es kam anders, wie wir wissen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-4200535769489632368?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/4200535769489632368/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/optimisten-unter-sich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/4200535769489632368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/4200535769489632368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/optimisten-unter-sich.html' title='Optimisten unter sich'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-1893295119655384560</id><published>2009-05-12T12:53:00.000-07:00</published><updated>2009-05-12T13:04:55.624-07:00</updated><title type='text'>Die Krise ist gar keine.</title><content type='html'>Die Bereitschaft der BILD-Zeitung, das offenkundige zu leugnen, hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Immerhin ein Fragezeichen setzt die Redaktion über den &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/05/12/rezession-geht-die-krise/am-mittelstand-vorbei.html"&gt;Artikel&lt;/a&gt;, der suggeriert, im deutschen Mittelstand würde die Krise eigentlich kaum Spuren hinterlassen. Einen Umsatzrückgang von zwei Prozent erwarte der Mittelstand in 2009, schreibt die Zeitung. Quelle ist der "Mittelstandsbericht" der Bundesregierung, gaaaaanz sicher eine glaubwürdige Quelle für Journalismus, nach der es keiner weiteren Recherche bedarf. Und nur eine viertel Million Menschen weniger würde der Mittelstand im Jahresschnitt beschäftigen. Hoffen wir, dass die Entscheider in der Regierung nicht die BILD-Zeitung als Entscheidungshilfe zur Hand nehmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-1893295119655384560?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/1893295119655384560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/die-krise-ist-gar-keine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/1893295119655384560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/1893295119655384560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/die-krise-ist-gar-keine.html' title='Die Krise ist gar keine.'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-248854532520935317</id><published>2009-05-05T09:57:00.000-07:00</published><updated>2009-05-05T10:06:52.222-07:00</updated><title type='text'>Aus dem gröbsten raus?</title><content type='html'>Die USA seien aus dem Gröbsten raus, schreit es von den Seiten der &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/05/05/krisenticker/wichtige-wirtschaftsmeldungen.html"&gt;BILD-Zeitung&lt;/a&gt;. Jetzt fragt sich der geneigte Leser, wie dieses ökonomische Blitzwunder zustande kommt. Lesen bildet. Der Chef der US-Notenbank Ben Bernanke hat mitgeteilt, er rechne damit, dass die USA noch im Jahr 2009, also irgendwann in den nächsten knapp 8 Monaten, die Talsohle der Rezession erreichen würden. Dies zeigten jüngste Daten. Außerdem gebe es "vorläufige Anzeichen" einer Stabilisierung der Nachfage. Also doch kein Wunder. Der Schrumpfungsprozess der US-Wirtschaft ist nicht zu Ende, er hat sich nur vorläufig verlangsamt. Valide Daten und Fakten für die Annahme, dass es Ende des Jahres wieder bergauf geht, werden nicht vorgelegt. Der Fed-Chef benimmt sich wie ein Voodoo-Zauberer, weil er in Wirklichkeit keine Kugel mehr im Lauf hat für den Kampf gegen die Krise. Wunder sehen jedenfalls anders aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-248854532520935317?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/248854532520935317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/aus-dem-grobsten-raus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/248854532520935317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/248854532520935317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/aus-dem-grobsten-raus.html' title='Aus dem gröbsten raus?'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-8762545379358458130</id><published>2009-05-03T03:17:00.001-07:00</published><updated>2009-05-03T03:31:01.550-07:00</updated><title type='text'>Präsidiale Beruhigungspillen</title><content type='html'>Wenn die Profite purzeln und Verluste anfallen, dann wünschen sich die Unternehmer und Vermögenden schnell, dass alle anderen mit ihnen solidarisch sind und am besten gleich die Verluste sozialisieren. Seit 2004 sitzt auf dem Stuhl des deutschen Bundespräsidenten ein Mann, der für die Wünsche der Wirtschaft immer ein offenes Ohr hat. In seinem früheren Job als IWF-Chef war Horst Köhler einer der Exekutoren des globalen Siegs des Neoliberalismus. Er hat zig Ländern Privatisierungen, Sozialabbau und Lohnraub aufgezwungen. Gott sei Dank hat der Präsident in Deutschland nicht viel zu sagen. Aber Interviews darf er geben. So jüngst der &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2009/05/02/bundespraesident-horst-koehler/im-bild-interview-ueber-die-wirtschaftskrise.html"&gt;BILD-Zeitung&lt;/a&gt;. Köhler verteilt an die Deutschen dicke Beruhigungspillen. Neues und auch Gutes werde die Krise hervorbringen. Und es gebe ja auch schon ein neues Miteinander in den Betrieben, so Köhler. Der Kapitalismus sei aber nicht gescheitert, da antwortet Köhler mit einem klaren Nein. Und immerhin: zwischen den Zeilen wird auch ein wenig gedroht. Klar gebe es in Zukunft weniger zu verteilen, aber die besonnenen Deutschen würden sich davon schon nicht irre machen lassen. Präsidenten sprechen eine eigene Sprache. Soviel ist bekannt. Deshalb hier eine kurze Übersetzung von Köhlers Ankündigungen: Millionen werden ihren Job verlieren oder zu Lohnsenkungen gezwungen werden. Sie sollen aber bitteschön nicht auf den Gedanken kommen und dagegen kämpfen sondern dem Unternehmer mit einem solidarischen Schulterklopfen dafür danken, dass er die Minderleister überhaupt so lange alimentiert hat. Auch Sozialabbau wird es geben. Aber auch da sollen die Menschen besonnen bleiben und wenigstens mit Anstand verhungern, wenn der Hartz-IV-Satz noch ein wenig abgesenkt wird. Es gibt eben Länder, die brauchen gar keine echten Verbrecher, wenn sie solche Präsidenten haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-8762545379358458130?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/8762545379358458130/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/prasidiale-beruhigungspillen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/8762545379358458130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/8762545379358458130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/prasidiale-beruhigungspillen.html' title='Präsidiale Beruhigungspillen'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-5578043621575644196</id><published>2009-05-02T06:01:00.001-07:00</published><updated>2009-05-02T06:18:13.218-07:00</updated><title type='text'>Regierungsgarantie für die Rente - Bitte lesen Sie auch das Kleingedruckte!</title><content type='html'>Arbeitsminister Scholz preschte in der letzten Woche mit seinem Vorhaben vor, Rentenkürzungen allen Ernstes für alle Zeiten auszuschließen. Inzwischen zieht auch die CDU nach. Und so wird die Bundesregierung wohl in der nächsten Woche eine Garantie für die Rente abgeben. Will heißen: sie garantiert, dass es im nächsten und auch in den darauf folgenden Jahren keine Kürzungen der Renten geben wird. Das ist schön und wird die Rentner freuen. Nullrunden garantieren wenigstens einen schleichenden Tod, und irgendwie hat man sich ja seit 2003 auch schon dran gewöhnt, dass die Preise immer steigen, die Löhne manchmal ein bißchen, die Renten aber außer in Wahljahren nie. Was dieses neue Versprechen wert ist, zeigt ein kurzer Blick auf das Kleingedruckte dieser "Garantie". Sie wird nämlich von einer Regierung abgegeben, die sich dummerweise in etwas mehr als vier Monaten zur Wahl stellen muss. Es ist eine andere Regierung, die die Rentenerhöhung 2010 beschließt, und ob sie von denselben Parteien getragen wird wie diese, steht in den Sternen. Es ist schlechterdings unmöglich, dass in einer Demokratie für alle Zukunft die Gesetzgebung für eine Materie fixiert wird. Was würde passieren, wenn die Mehrheit der Deutschen eine Partei wählen würde, die mit dem Versprechen von Rentenkürzungen antritt (wie z.B. die FDP). Was wird dann mit dieser "Garantie"? Es handelt sich, genau wie bei der von Merkel und Steinbrück mit wichtiger Miene verkündeten Garantie für die Sparer, um einen Taschenspielertrick. Wenn man es Ernst meinen würde mit einer solchen Garantie, dann müsste man wenigstens alle im Bundestag vertretenen Parteien unter eine solche Garantie bringen, damit bei allen wahrscheinlichen Regierungskonstellationen wenigstens so etwas wie eine moralische Bindung bestünde. Und dann darf man ja annehmen, dass diese Garantie zunächst einmal für die Bruttorenten gilt. Niemand hat bisher "garantiert", dass es nicht in den nächsten Jahren zu Änderungen bei der Rentenbesteuerung oder bei der Sozialversicherung der Rentner kommt, was jeweils keine "Rentenkürzung" im engeren Sinne wäre, aber gewaltige Auswirkungen auf die Rentenhöhe hätte. Stellen wir uns nur vor, was einem Eckrentner mit rund 1.100 Euro Bruttorente ins Haus stünde, wenn die Bundesregierung im Jahr 2010 beschließen würde, dass er den Beitrag zum Gesundheitsfonds in Zukunft alleine tragen muss: ein Nettoeinkommensverlust von über 80 Euro. Nun gut. Warten wir ab, wer in der nächsten Woche welche "Rentengarantie" abgibt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-5578043621575644196?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/5578043621575644196/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/regierungsgarantie-fur-die-rente-bitte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/5578043621575644196'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/5578043621575644196'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/05/regierungsgarantie-fur-die-rente-bitte.html' title='Regierungsgarantie für die Rente - Bitte lesen Sie auch das Kleingedruckte!'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-8487801306509194419</id><published>2009-04-29T14:04:00.000-07:00</published><updated>2009-04-29T14:16:07.324-07:00</updated><title type='text'>Wer soll das bezahlen?</title><content type='html'>Arbeitsminister Scholz gibt mittlerweile täglich den Retter des Sozialstaats. Gestern wollte er Rentenkürzungen ernsthaft für alle Zeiten (!) ausschließen. Heute verlängert er das Kurzarbeitergeld mal eben auf 24 Monate und befreit die Arbeitgeber von den Sozialabgaben für Langzeitkurzarbeiter. Morgen, so meldet die WELT, will er die Förderung der Altersteilzeit um ein Jahr verlängern. Das verkündet ein Minister, der den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung bei lächerlichen 2,8 Prozent eingefroren hat (um mal eine Relation zu geben: das sind in etwa Einnahmen von jährlich 22 Milliarden Euro, wenn wir annehmen, dass 2 Millionen ALG-I-Empfänger im Jahresschnitt ca. 10.000 Euro kosten, sind das allein 20 Mrd. Euro Ausgaben, und dann ist noch kein Euro Kurzarbeitergeld, keine einzige arbeitsmarktpolitische Maßnahme und noch kein einziger Arbeitsvermittler bezahlt). Und das sagt dieser Minister in einer Situation, in der selbst nach den geschönten Schätzungen des Wirtschaftsministeriums pro Monat 50.000 Stellen verloren gehen. Das heißt nichts anderes, als dass der Arbeitsminister mindestens Arbeitslosen- und Rentenversicherung sehenden Auges vor die Wand fährt. Diese Wand wartet aber erst hinter dem Wahltag. Dann ist Scholz entweder nicht mehr im Amt, und andere müssen den Scherbenhaufen zusammen kehren. Oder er hat vier Jahre Zeit, zu hoffen, dass die Menschen ähnlich wie bei Hartz IV und Rente ab 67 den Betrug vergessen. Wenn jemand im Moment den Begriff Konkursverschlepper verdient, dann Olaf Scholz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-8487801306509194419?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/8487801306509194419/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/04/wer-soll-das-bezahlen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/8487801306509194419'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/8487801306509194419'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/04/wer-soll-das-bezahlen.html' title='Wer soll das bezahlen?'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6265025021527360071.post-5320382549467437298</id><published>2009-04-29T13:49:00.001-07:00</published><updated>2009-04-29T13:59:13.460-07:00</updated><title type='text'>Und die Erde ist eine Scheibe</title><content type='html'>Wirtschaftsminister Guttenberg zählt ja zu den besonders kompetenten Experten in der gegenwärtigen Krise. Bei seinem Amtsantritt sagte er noch eine baldige Stabilisierung der Wirtschaft voraus und erteilte allen Konjunkturprogrammen eine Absage. Aber der Mann ist nicht nur ein ausgewiesener Wirtschaftsexperte (schließlich hat er mal für ein paar Monate auf das Millionenvermögen der Familie aufgepasst) sondern seit neuem auch ein ausgewiesener Sozialexperte. Er sagt nämlich für das nächste Jahr tatsächlich voraus, dass es auch ohne jeden Eingriff zu keiner Rentenkürzung im Jahr 2010 kommen könne. Der Grund? Da staunt der Laie: die im Jahr 2009 zu erwartenden Lohnsteigerungen. Die Wirtschaftsexperten, die angesichts der Rahmendaten von Rentenkürzungen ausgehen, hätten sich eben geirrt. Meint jedenfalls Herr von und zu Guttenberg. Die Rente ist sicher, mal anders. Darauf verlassen sollte sich freilich kein Rentner. Bei einem erwarteten Anstieg der Arbeitslosigkeit um 1 Million im Jahresschnitt und Lohnsenkungsorgien, die zuverlässiger beginnen werden als der sonntägliche Gottesdienst (siehe Daimler &amp; Co.) braucht es ganz sicher einen Eingriff in die Rentenformel, um Rentenkürzungen zu verhindern. Spannend wäre es sicher, den Herrn Guttenberg mal danach zu fragen, wie das eigentlich so funktioniert mit der Rente.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6265025021527360071-5320382549467437298?l=konkursverschlepper.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/feeds/5320382549467437298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/04/und-die-erde-ist-eine-scheibe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/5320382549467437298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6265025021527360071/posts/default/5320382549467437298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://konkursverschlepper.blogspot.com/2009/04/und-die-erde-ist-eine-scheibe.html' title='Und die Erde ist eine Scheibe'/><author><name>Alex Fischer</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
